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Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York

Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York


27.09.2020 - 28.02.2021
Max Ernst Museum Brühl des LVR
Brühl

September 2020


Facing Britain
Britische Dokumentarfotografie seit den 1960er Jahren
27.09.2020 - 08.11.2020
Kartenlink
Museum Goch
Di-Fr 10-17, Sa/So 11-17 h
Kastellstraße 9, 47574 Goch
02823-970811
Informationen zur Barrierefreiheit

  • Textinformation zur Barrierefreiheit
  • Behindertenparkplatz
  • Behindertengerechte Toilette
  • Fahrstuhl für Rollstuhl zugänglich
  • Eingang mit Rampe
  • Informationen in leichter Sprache vorhanden
  • Führungen für Blinde / Sehbehinderte
  • Assistenzhunde sind erlaubt
  • Weitere Informationen zur Barriererfreiheit
  • Externer Link zu Barrierefreiheitsinformationen der Kunstortwebseite

Das Museum Goch hat seinen Sitz im ehemaligen Amtsgericht. 1 Behindertenparkplatz befindet sich rechts neben dem Haupteingang. Von hier führt eine flache gepflasterte Rampe zum Eingang. Die Tür hat keinen automatischen Türöffner, jedoch befindet sich am Eingang eine Türklingel. Der rollstuhlgeeignete Aufzug mit einer Türbreite von 80 cm befindet sich im Foyer. Alle Ebenen des Museums sind mit dem Aufzug barrierefrei zu erreichen. 1 behindertengerechtes WC befindet sich neben der Garderobe im offenen Souterainbereich. Es sind 3 behindertengerechte Garderobe/Schliessfächer vorhanden.

Führungen in Leichter Sprache können auf Anfrage gebucht werden. Es werden Führungen für Blinde/Sehbehinderte durchgeführt. Hier stehen tastbare Objekte zur Verfügung. Workshops und Führungen werden auf die Bedürfnisse und das Alter der Teilnehmer abgestimmt. Das Museum arbeitet mit Förderschulen und integrativen Kindergärten zusammen. Ein Assistenzhund ist erlaubt.

1 Behindertenparkplatz befindet sich neben dem Haupteingang.
1 behindertengerechtes WC befindet sich neben der Garderobe im offenen Souterainbereich.
Mit dem Aufzug sind alle Ebenen des Museums barrierefrei zu erreichen. Der Aufzug ist aber nicht für breite E-Rollstühle geeignet.
Zwischen Behindertenparkplatz und Eingang befindet sich eine flache gepflasterte Rampe über die man ins Foyer gelangt.
Führungen in Leichter Sprache können auf Anfrage gebucht werden.
Es werden Führungen für Blinde/Sehbehinderte durchgeführt. Hier stehen tastbare Objekte zur Verfügung. Workshops und Führungen werden auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt.
Ein Assistenzhund ist erlaubt.
Es werden Führungen für Blinde/Sehbehinderte durchgeführt. Hier stehen tastbare Objekte zur Verfügung. Workshops und Führungen werden auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Führungen in Leichter Sprache können auf Anfrage gebucht werden. Workshops und Führungen werden auf die Bedürfnisse und das Alter der Teilnehmer abgestimmt. Das Museum arbeitet mit Förderschulen und integrativen Kindergärten zusammen.


Mit einer Überblicksausstellung, die den Bogen von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart spannt, ermöglicht das Museum Goch einen differenzierten und vielschichtigen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in Großbritannien und versammelt erstmals nahezu alle wichtigen Vertreter*Innen der Britischen Dokumentarfotografie in einer großen Schau in Deutschland. Neben internationalen renommierten Stars wie Martin Parr, der 1994 Mitglied der berühmten Fotoagentur Magnum Photos wurde, werden auch nahezu unbekannte, lange vergessene oder erst in den letzten Jahren wiederentdeckte Positionen vorgestellt - insgesamt über 100 Arbeiten werden gezeigt. Die Themen, die in der Ausstellung aufgegriffen werden, sind u.a. der Niedergang der Kohleindustrie, die Thatcher-Ära mit dem Falkland-Konflikt und der Brexit, der die Insel in zwei Lager spaltet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den von David Hurn, Tish Murtha, Daniel Meadows und Martin Parr geprägten 1970er und 1980er Jahren, als die künstlerische Dokumentarfotografie weltweit an Bedeutung gewinnt. Früher virulente Themen wie Jugendarbeitslosigkeit, Niedergang der Bergbauindustrie oder Protest und Demonstration gegen die Politik von Margaret Thatcher, werden in der Ausstellung historisch beleuchtet und durch die beteiligten Fotograf*Innen kritisch hinterfragt. In den jüngsten Arbeiten von Kirsty Mackay, Paul Reas, Robert Darch oder Niall McDiramind spiegeln sich auch aktuelle Fragestellungen zu Themen wie Gendergerechtigkeit, Konsumgesellschaft, Rassismus, Brexit oder Migration. Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist der erste Blick auf Fotograf*innen und Impulse des „Black Britain“, die ihre unverwechselbare Perspektive in die britische Dokumentarfotografie einbrachten und ihren eigenen Themen eine künstlerische Stimme verliehen.

Kurator der Ausstellung „Facing Britain“ ist der Düsseldorfer Filmemacher und Kulturmanager Ralph Goertz, der seit 2010 das IKS - Institut für Kunstdokumentation und Szenografie in Düsseldorf leitet und zuletzt für die Ausstellung „Subjekt und Objekt. Foto Rhein Ruhr“ in der Kunsthalle Düsseldorf verantwortlich zeichnete.

Beteiligte Fotograf*innen: James Barnor, John Bulmer, Rob Bremner, Thom Corbishley, Robert Darch, Anna Fox, Ken Grant, Judy Greenway, Mohamed Hassan, Paul Hill, David Hurn, Tony-Ray Jones, Markéta Luskačová, Kirsty Mackay, Niall McDiarmid, Daniel Meadows, Peter Mitchel, David Moore, Tish Murtha, John Myers, Mark Neville, Martin Parr, Mark Pinder, Paul Reas, Simon Roberts, Dave Sinclair, Homer Sykes, Jon Tonks, Tom Wood.

Zur Ausstellung ist ein Booklet im Museumsshop erhältlich, ein Katalog ist in Vorbereitung.

Abb.: Syd Shelton, Rock Against Racism Anti Nazi League, Carnival Against the Nazis, Potternewton Park Leeds, 1981 © Syd Shelton