Francis Alÿs. The Private View – Werke aus deutschen Sammlungen

Francis Alÿs. The Private View – Werke aus deutschen Sammlungen


22.09.2019 - 05.01.2020
Museum Morsbroich Leverkusen
Leverkusen

Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo





































Künstler auf Reisen
Im Rahmen des Themenjahres "UNTERWEGS" im Museumsnetzwerk des Kulturraums Niederrhein
08.10.2017 - 19.11.2017
Vernissage: 08.10.2017 11:00 Uhr
Städtische Galerie im Park
Di-Sa 15-18, So & Fei 11-18 h
Rathauspark 1, 41747 Viersen
02162-101160



Seit Jahrhunderten sind Künstler von fremden Ländern fasziniert, ihre Reisen inspirieren sie zu Kunstwerken, die durch landschaftliche und kulturelle Eindrücke geprägt werden. Bilder der aus Viersen-Süchteln und -Dülken stammenden Maler Emil Flecken (1890-1981) und Heinrich Mostertz (1884-1975), die u.a. Algerien, Angola und weite Teile Ostafrikas intensiv bereisten, stehen in der Ausstellung Werken zeitgenössischer Kunst gegenüber. Die in Grefrath geborene Monika Lassak zeigt Malerei, die in ihrer Wahlheimat Wien oder in Nordafrika entstand.

„Künstler auf Reisen“ sollen aber auch unterstützt werden, indem der seit langem gehegte Wunsch Erfüllung findet, Viersen an das internationale Luftverkehrsnetz anzuschließen. Mit der Eröffnung des Ferdinand-Emmerich-Heliports in unmittelbarer Nähe der Festhalle können Künstler auf der Durchreise nun ihre freien Kapazitäten mit einem bequemen Abstecher nach Viersen optimieren. Das ernste Hindernis der sogenannten letzten Meile für Stars mit ihren wertvollen Instrumenten oder großen Reisekoffern wird endlich überwunden. Gespräche mit den ingold airlines waren von Erfolg gekrönt. Der bekannte „Mythos-Grill“ des Bochumer Künstlers Matthias Schamp rundet „Künstler auf Reisen“ ab.

Abb.: Planskizze Ferdinand-Emmerich-Heliport Viersen, photo © ingold airlines, 2017

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10 Jahre Kunstgenerator30.09.2018 - 18.11.2018
Vernissage: 30.09.2018 11:00 Uhr
Städtische Galerie im Park
Di-Sa 15-18, So & Fei 11-18 h
Rathauspark 1, 41747 Viersen
02162-101160



Der Herbst 2018 steht in der Städtischen Galerie im Park Viersen ganz im Zeichen der jungen Kunst. Bereits seit 2008 vergeben die NEW Viersen GmbH und die Stadt Viersen alljährlich gemeinsam das Stipendium „Kunstgenerator“, welches sich die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler über regionale Grenzen hinaus zum Ziel gesetzt hat.
Für die Dauer eines Jahres stehen Atelier und Wohnung in der Alten Lateinschule am Dechant-Frenken-Platz in der Viersener Innenstadt zur Verfügung. Den Höhepunkt und Abschluss des Stipendiums bildet jeweils die Einzelausstellung mit einem umfangreichen Katalog. In diesem Jahr wird die 11. Stipendiatin Anna Mirbach in der Galerie ab dem 2. Dezember ihre Arbeiten präsentieren.
Zuvor aber sind Rückblick und Ausblick in die Zukunft angesagt. Unter dem Titel „10 Jahre Kunstgenerator“ versammelt sich in der Galerie im Park die Kunst der ersten zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten und trifft erstmals aufeinander. Dabei werden Werke der Viersener Zeit von Fleur Stoecklin, Stefanie Klingemann, Melanie Grocki, Katerina Kuznetcowa und Alexander Edisherov, Jan-Michel Harmening, Juliane Schmidt, Katja Kottmann, Lukas Schmenger, Nina Nowak und Ferdinand Uptmoor aktuellen Arbeiten gegenübergestellt. Es ergeben sich Einblicke in die Entwicklung der jungen Künstlerinnen und Künstler, die nach wie vor in so unterschiedlichen Bereichen wie Malerei und Bildhauerei, Installation, Performance oder Kunst im öffentlichen Raum tätig sind.

Abb.: links: Lukas Schmenger, RZD, Foto © David Kühne, 2018 rechts: Nina Nowak, Ohne Titel, Foto © David Stjernholm, 2018

Auf einem weiten noch grünen aber gemähten Feld steht einsam und verlassen ein Hochsitz, aus Holzbalken und Brettern konstruiert. Auf der Horizonlinie sind in weiter Ferne links einige Bäume und rechts ein Waldstreifen zu sehen.
Auf einem weiten noch grünen aber gemähten Feld steht einsam und verlassen ein Hochsitz, aus Holzbalken und Brettern konstruiert. Auf der Horizonlinie sind in weiter Ferne links einige Bäume und rechts ein Waldstreifen zu sehen.

Leidenschaft Landschaft06.10.2019 - 17.11.2019
Städtische Galerie im Park
Di-Sa 15-18, So & Fei 11-18 h
Rathauspark 1, 41747 Viersen
02162-101160



Idee, Wahrnehmung und Veränderung von Landschaft sind Themen, die in der Herbstausstellung in der Städtischen Galerie Viersen künstlerisch beleuchtet werden. Zu sehen sind Werke von 57 Künstlern, die sowohl aus aktueller Produktion wie auch aus Sammlungsbeständen in die Ausstellung gefunden haben oder als Leihgaben zur Verfügung gestellt wurden. Arbeiten in verschiedensten Techniken führen das sich verändernde Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt vor Augen und zeigen sowohl die unberührte als auch die vom Menschen beeinflusste Natur mit Stadt- oder Industrielandschaften.

„Leidenschaft Landschaft“ beleuchtet aber vor allem die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema. Eine Vielzahl von Meisterwerken aus der Graphischen Sammlung der Stadt Viersen ermöglicht Einblicke in mehr als 400 Jahre Kunstgeschichte. Radierungen des 17. Jahrhunderts stehen für das damals neue Interesse an reinen Landschaftsbildern in einer Zeit, in der das Beobachten und Erforschen der Natur erwachte. Veduten Canalettos und Piranesis mit ihrer wirklichkeitsgetreuen Darstellung italienischer Stadtbilder zeugen vom aufblühenden Tourismus des 18. Jahrhunderts mit dem Bedarf nach „Souvenirs“. Caspar David Friedrichs „Blick auf Arkona“ offenbart die romantische Sensibilität für die Natur und deren Wirkung auf die Seele des Menschen. Im 20. Jahrhundert reicht die generationenübergreifende Präsentation von impressionistischen Bildern Max Liebermanns bis zum „Seestück“ Gerhard Richters und der kritischen Beschäftigung mit Umweltthemen bei Klaus Staeck oder Wolf Vostell. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden in jüngster Zeit aufwändig restaurierte oder neu in die städtische Kunstsammlung gelangte Gemälde, die Motive aus der Stadt Viersen und ihrem landschaftlichen Umfeld zeigen und zum Teil erstmals präsentiert werden.

Die zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem Thema Landschaft und Natur findet u.a. Eingang durch die in Madrid lebende Fotografin Paula Anta und die in unterschiedlichen Materialien entstehenden Bilder des Ungarn Levente Szücs. Michael Beckers benutzt in seinen Werken auf überraschende Weise die Welt des Bildermachens als Steinbruch und die Immendorff-Meisterschülerin Gesine Kikol verleiht dem berühmten „Frühstück im Grünen“ verblüffende Wendungen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 6. Oktober 2019, um 11 Uhr durch Bürgermeisterin Sabine Anemüller eröffnet. Im Anschluss spricht zur Einführung die Kunsthistorikerin Jutta Pitzen. Am Eröffnungssonntag bietet die Aktion „GRUND UND BODEN“ ab 10 Uhr die Gelegenheit mitzuerleben, wie Susanne von Bülow und Ruppe Koselleck mittels einer Planierwalze im Umfeld der Galerie Bodendrucke anfertigen.

Abb.: Paula Anta, Motiv Einladungskarte (Deatil)

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