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Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York

Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York


27.09.2020 - 28.02.2021
Max Ernst Museum Brühl des LVR
Brühl

Oktober 2020


Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York27.09.2020 - 28.02.2021
Kartenlink
Max Ernst Museum Brühl des LVR
Di-So 11-18, 1. Do im Monat 11-21 h
Max-Ernst-Allee 1 / Comesstraße 42, 50321 Brühl
02232-57930
Informationen zur Barrierefreiheit

  • Textinformation zur Barrierefreiheit
  • Behindertenparkplatz
  • Eingang mit Rampe
  • Fahrstuhl für Rollstuhl zugänglich
  • Behindertengerechte Toilette
  • Führungen für Blinde / Sehbehinderte
  • Barrierfrei zugängliches Cafe
  • Audioführung vorhanden
  • Informationen in leichter Sprache vorhanden
  • Assistenzhunde sind erlaubt
  • Weitere Informationen zur Barriererfreiheit
  • Externer Link zu Barrierefreiheitsinformationen der Kunstortwebseite

Das Max Ernst Museum wurde 2005 eröffnet. Der Gebäudekomplex ist eine Verbindung aus Alt und Neu. Die klassizistische Dreiflügelanlage aus dem 19. Jahrhundert wurde um einen zentral eingefügten Glaspavillon und zusätzliche Ausstellungs- und Veranstaltungsräume im UG erweitert. Es stehen 2 Behindertenparkplätze auf dem Museumsparkplatz zur Verfügung. Von dort gelangt man ebenerdig zum barrierefreien Nebeneingang mit dem Rolli-Aufzug (Klingel für Rollstuhlfahrer erreichbar, automatische Tür).

Das Haus ist behindertengerecht eingerichtet. Ein Behinderten-WC befindet sich im Zwischengeschoss, das mit dem Aufzug erreicht wird. Die Treppen sind mit Treppengeländern auf beiden Seiten ausgestattet. Beide Aufzüge im Gebäude sind barrierefrei zugänglich. Rollstühle, Rollatoren und Sitzhocker sind ausleihbar. Das Service-Personal steht für Hilfestellungen zur Verfügung.

Die Bilder sind auf 1,5-1,6 m Höhe. Außerdem gibt es taktile Exponate. Die Kunstwerke sind bestmöglich ausgeleuchtet. Die Unterfahrbarkeit der Vitrinen ist gewährleistet.

Es gibt ein umfangreiches Vermittlungsangebot für Blinde und Sehbehinderte, für Gehörlose und Hörgeschädigte, für Menschen mit geistiger Behinderung und für Menschen mit und ohne Demenz. Dazu wird ein Programmheft erstellt, das im Museum ausliegt und angefragt werden kann.

10 Klapphocker, 3 Rollstühle und 1 Rollator können ausgeliehen werden. Es stehen 45 Audioguides mit Führungen für Erwachsene, Kinder und in Leichter Sprache zur Verfügung. Ein Assistenzhund ist erlaubt.

Es stehen 2 Behindertenparkplätze auf dem Musuemsparkplatz zur Verfügung. Von dort gelangt man ebenerdig zum Nebeneingang mit dem Rolli-Aufzug.
Der Zugang für Rollstuhlfahrer erfolgt ebenerdig über eine flache Rampe.
Beide Aufzüge im Gebäude sind barrierefrei zugänglich.
1 behindertengerechtes WC befindet sich im Zwischengeschoss. Zum WC gelangt man mit dem Aufzug.
Es werden Führungen und Workshops für Blinde/Sehbehinderte durchgeführt. Dabei werden tastbare Objekte eingesetzt.
Das Museumscafé "Chez Max" ist barrierefrei zugänglich.
Es stehen 45 kostenpflichtige Audioguides zur Verfügung. Es werden Audioführungen für Erwachsene, Kinder und in Leichter Sprache angeboten.
Audioguides in Leichter Sprache sind vorhanden.
Ein Assistenzhund ist erlaubt.

Es können 10 Klapphocker ausgeliehen werden. 3 Leihrollstühle stehen zur Verfügung. Es werden Workshops für Blinde und Sehbehinderte, Gehörlöse und Hörgeschädigte sowie Menschen mit geistiger Behinderung und mit Demenz angeboten. Dazu wird ein Programmheft erstellt, das im Museum ausliegt und angefragt werden kann.

Die Bilder sind auf 1,5-1,6 m Höhe. Außerdem gibt es taktile Exponate. Die Kunstwerke sind bestmöglich ausgeleuchtet. Unterfahrbarkeit der Vitrinen ist gewährleistet.



In der Ausstellung "Max Beckmann - Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York" beleuchten ausgewählte Werke mit Schwerpunkt auf dem grafischen OEuvre des Künstlers wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben. Rund 140 Arbeiten auf Papier, Gemälde und Druckgrafiken, darunter Lithografie-Mappenwerke wie die titelgebenden „Day and Dream“ und „Berliner Reise“, sind vom 27. September 2020 bis zum 28. Februar 2021 in Brühl zu sehen. Erstmals ausgestellt werden Handprobedrucke in größerer Auswahl, die der Künstler für seine erste Frau Minna Tube 1913 bis 1923 mit persönlichen Widmungen versah. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Nachlass Beckmann, sie wurde von Ralph Jentsch als Gastkurator und dem Team des Max Ernst Museums vorbereitet.

Begleitend zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten. U.a. können sich Besucher nach dem Rundgang und inspiriert durch die Ausstellung vor einem Spiegel auf einer Postkarte porträtieren. Wer möchte, kann sein Kunstwerk in der Gästegalerie im Zwischengeschoss präsentieren oder auch über die Social-Media-Kanäle des Museums teilen.

Zur Ausstellung erscheitnt ein Katalog mit 190 Abbildungen, der im Museumsshop erhältlich ist.

Abb.: Max Beckmann, Die Nacht, 1919, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto Marcus Meyer


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Heiko Börner - Koordinaten des Augenblicks
Skulpturen
18.10.2020 - 07.11.2020
Kartenlink
Brühler Kunstverein
Mi-So 15-17 h während der Ausstellungen
Clemens-August-Straße 24, 50321 Brühl
02232-925384



In seiner Ausstellung im Kunstverein Brühl zeigt der in München lebende Bildhauer Heiko Börner (1973) Skulpturen aus Linden- und Eichenholz, bei denen die Oberflächen in einer speziellen Technik bearbeitet werden. Wie der Ausstellungstitel andeutet, spielen für den Künstler neben den materialspezifischen Aspekten auch eine dynamisch-zeitbasierte Komponente eine wesentliche Rolle. Die entstandenen Skulpturen können mit ihren teilweise zerfaserten Oberflächen auch als Momentaufnehmen von Ausdehnungs- oder Transformationsprozessen verstanden werden, in denen die Kräfte, die auf die geometrischen Ausgangskörper gewirkt haben, durch die Bearbeitungsstrukturen nochvollziehbar gemacht werden. Für den Betrachter kann der Eindruck entstehen, dass die Körper sich durchdringen, umeinander drehen, miteinander verschmelzen oder sich wieder voneinander lösen. In zeichnerischen Sequenzen werden diese Vorgänge in minimalen Schritten aufgelöst und wie in kleinen Trickfilmen nachvollziehbar gemacht, wobei es reizvoll ist, in der Bildfolge den Punkt zu finden, den der Künstler tatsächlich materialisiert hat.

Wie die Skulptur im Raumbezug gedacht ist, wird auch in Installationen sichtbar, bei denen der Künstler neben Holz u.a. auch farbige Seile, Folien, Schnüre und Absperrband als gestalterische Elemente nutzt. Hier werden dann auch ganze Räume verspannt oder wie z.B. in Schramberg bei einer Installation über der Schiltach mehr als 14 Meter mit rotem Absperrband überbrückt und in ein luftiges Farbbett über dem fließenden Schwarzwaldgewässer verwandelt. In einigen Arbeiten werden die Seile auch durch miteinander verschweißte und lackierte Stahlstäbe ersetzt und ermöglichen so große autonom stehende Objekte, die keiner Ankerpunkte wie die Seile bedürfen.

Heiko Börner hat u.a. an der Berufsfachschule für Holzbildhauerei Empfertshausen und an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Klasse Prof. Bruno Gironcoli studiert.

Abb.: Heiko Börner, Linde 18/02, 20 x 146 x 18 cm, 2018


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